Lissabon mit Kindern

Durch malerisch verwinkelte Altstadtgassen und tropisch anmutende Parks schlendern, über den Tejo schippern und mit den urigen Trams haarscharf an Fliesenwänden entlang poltern

Ist Lissabon eine gute Stadt für Euren Familienurlaub?

Diese Frage möchte ich unbedingt mit einem klaren „Ja“ beantworten. Schon ganz grundsätzlich ist Portugal ein sehr familienfreundliches Urlaubsland. Kinder werden in der portugiesischen Gesellschaft hoch geschätzt. Ein schreiendes Kind in einem gut gefüllten Restaurant zieht zwar auch alle Aufmerksamkeit auf sich, aber nicht weil es den Frieden stört, sondern alle Anwesenden versuchen ideenreich und nicht selten erfolgreich zu helfen. Während wir einmal in der Londoner Rushhour von Menschenmassen fast überrannt wurden und niemand uns irgendwie geholfen hat, haben wir in Portugal eher die gegenteilige Erfahrungen gemacht. Alte Damen boten mir und meiner Tochter so ausdauernd ihre Sitzplätze im Bus an, dass wir ihr Angebot nicht ausschlagen konnten. Fast alle Portugies*innen sprechen gut Englisch oder Französisch und sind im Allgemeinen freundlich und zurückhaltend.

Die Stadt auf ihren schönen Hügeln am Tejo verlangt vor allem jungen Familien jedoch so einiges ab, denn auch ohne Kinder sind Spaziergänge oft „atemberaubend“. Nehmt Euch also nicht zu viel vor und lasst die Kinderwägen lieber daheim. Besser Ihr bringt Tragetücher oder -gestelle für die Kleinsten mit in die portugiesische Hauptstadt. Die Stadtviertel am Hang, wie auch große Teile der Innenstadt sind verkehrsarm oder sogar verkehrsfrei. Nicht selten könnt Ihr sogar Kinder auf der Straße vor deren Häusern Fußball spielen sehen. Und am Ufer des Tejo könnt Ihr herrlich herumspazieren oder mit Leihfahrrädern oder -rollern herumdüsen. Gerade hier werdet Ihr Euch bei Sonnenschein weder am Licht, noch am Wasser und am Meer weit draußen satt sehen können.

Die Winter sind mild und die Sommer nicht wirklich drückend heiß. Der weite und großartige Strand nahe Costa de Caparica ist schnell erreicht und Ihr findet in der näheren Umgebung sehr lohnenswerte und gut an den Nahverkehr angebundene Top-Sehenswürdigkeiten, allen voran natürlich Sintra und Cascais. Restaurants sind immernoch vergleichsweise preiswert und es gibt in Lissabon inzwischen auch eine erstaunliche Anzahl an hochwertigen veganen oder vegetarischen Restaurants. Im Winter kann es allerdings in diesen Restaurants, wie auch in den Museen und Häusern recht frisch sein, und warme Kleidung solltet Ihr immer dabei haben.

Trotz eines erstaunlichen Wandels in den letzten 10 Jahren zu einer spürbar fahrradfreundlicheren Stadt, dominiert der Autoverkehr auch heute noch das Stadtbild. Und wie in anderen beliebten europäischen Großstädten hat der Tourismus und ganz besonders Beherbergungsportale wie Airbnb und Booking die Mieten in so schwindelerregende Höhe getrieben, dass viele Alteingesessene die Innenstadt verlassen mussten und übrigens auch der morbide Charme, der den touristischen Aufschwung einst ausgelöst hatte, nur noch vereinzelt vorzufinden ist.

Ihr habt Euch entschlossen, Euren Urlaub, Eure Elternzeit oder gar einen Teil Eures Lebens in dieser schönen Großstadt zu verbringen? Dann möchte ich Euch gerne ein paar Orte zeigen, wo Ihr mit Euren Kindern Spaß haben werdet oder etwas besonderes entdecken oder erleben könnt. Nach mehr als 10 Jahren, unzähligen Spaziergängen, Museumsbesuchen, Strandtagen und Gesprächen mit anderen Lissabonner Familien kennen wir die Metropole am Tejo beinahe so gut, wie die sprichwörtliche Westentasche.

Welche Lissabonner Sehenswürdigkeiten eignen sich besonders für Familien?

Die Reiseführer haben für Familien einige ganz brauchbare Ideen und Vorschläge, die ich Euch schon deshalb nicht ausreden möchte, weil sie tatsächlich gut für Eure Reisepläne geeignet sind. Die Alfama zu besuchen, mit der berühmten Tram 28 durch deren enge Straßen kurven, die hübsche Burg anschauen und von dort den herrlichen Blick auf Stadt, Tejo, die alte Brücke und das Meer genießen, das solltet Ihr tatsächlich nicht verpassen. Auch mit den verschiedenen Aufzügen und Standseilbahnen von der Unterstadt ins Bairro Alto hinauf schweben wird Euren Kindern bestimmt gefallen und kann Euch überdies einen anstrengenden Aufstieg ersparen. Damit dies nicht zu einer allzu kostspieligen Angelegenheit wird, empfehle ich Euch einen Blick auf meine praktischen Hinweise dazu weiter unten zu werfen.

Inzwischen gehört für viele Touristen eine Fahrt mit dem Amphibienbus Hippotrip zum festen Besichtigungsprogramm der portugiesischen Hauptstadt und auch unsere Kinder liebten diese Stadtrundfahrt, die auch eine kleine Spritztour auf dem Tejo beinhaltet. Natürlich werden in den Reiseführern auch der schöne Zoo und das Oceonario Aquarium auf dem Gelände der Weltausstellung von 1998 als perfekte Sehenswürdigkeiten für Familien genannt, aber obwohl ich sehr gerne Tiere beobachte, so bedrückt es mich doch zu sehr, sie in Gefangenschaft zu erleben. Wem es wie mir geht, der kann sich auf eine Bootstour begeben, um Delfine, Wale und Haie in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten, oder beispielsweise Flamingos im riesigen Tejo-Delta.

Praktische Hinweise

Alfama
Ein guter Ausgangspunkt für einen Spaziergang ist der Durchgang in der Rua da Madalena 182b. Macht einen Abstecher zum Castelo, samt seinem gemütlichen kleinen Viertel, dem hübschen Miradouro de Santa Luzia, von wo Ihr einen herrlichen Blick über die Alfama und den Tejo habt, dem Miradouro de Santo Estêvão, verirrt Euch nun ein wenig in den umliegenden Gassen und schlagt Euch vielleicht noch durch zur Feira da Ladra, wo Ihr Dienstags und Samstags den berühmtesten Flohmarkt Lissabons vorfindet.

Tram 28
Von der Haltestelle in Martim Moniz könnt Ihr in einer leider oft überfüllten Tram durch die Alfama, hinab in die Baixa und wieder hinauf zum Chiado und bis in das hübsche und eher wenig bekannte Stadtviertel Campo Ourique fahren, wo Ihr z.B. wunderbar zu Mittag speisen oder sinnieren könnt. Für die Fahrt, wie ich für die Standseilbahnen solltet Ihr vorher zum Beispiel in einer Metro-Station unbedingt eine Viva Viagem-Karte (0,50 €) erwerben und 5-10 Euro darauf laden. Dann könnt Ihr diese sonst völlig überteuerten Verkehrsmittel mit einem erträglichen Normaltarif nutzen. Es gibt übrigens auch ein 24 Stunden Ticket, aber das lohnt sich nur für fanatische Nahverkehrsfetischisten (ab 4 Fahrten), die sich lieber die hübsch gekachelten Metrostationen ansehen möchten, als die Lissabonner Innenstadt.

Castelo São Jorge
Die Eintrittspreise (ab 11 Jahren) sind wie bei den meisten Top-Sehenswürdigkeiten in Lissabon und Sintra nicht gerade niedrig. Wenn Ihr aber in Lissabon ansässig seid und dies nachweisen könnt, dürft Ihr die Burg auch kostenfrei besuchen. Solltet Ihr Kleinkinder dabei haben, könnt Ihr Euch übrigens wie oft in Portugal das Schlangestehen ersparen, in dem Ihr einfach an der Schlange vorbei zur Kasse für Senioren und Familien mit Kleinkindern geht und dort Euer Ticket erwerbt. Plant 1-2 Stunden für einen entspannten Besuch ein.

Amphibienbus Hippotrip
Die 90 minütige Tour beginnt am Doca de Santo Amaro im Stadtteil Alcantera und wird auf Englisch und Portugiesisch angeboten. Ihr erfahrt unterwegs vor allem Anekdoten über die portugiesische Hauptstadt.
hippotrip.com

Welche Lissabonner Stadtbezirke solltet Ihr unbedingt besuchen?

Am berühmtesten ist sicherlich die weit verzweigte Alfama zwischen Castelo São Jorge und Tejo. Hier könnt Ihr herrlich herum streunen und Euch aufs angenehmste verirren, während Ihr Eure Kamera nicht aus der Hand legen werdet, so viel pittoreske Schönheit gibt es zu entdecken. Sehr zu empfehlen sind Spaziergänge am Abend und in der Nacht, vor allem im Sommer, wenn das Viertel dank Fado-Gesängen in den Bars und Restaurants und manchmal auch draußen seinen ganz eigenen Charme entfaltet.

Wer es ein wenig authentischer mag, dem möchte ich die auf der Rückseite des Burgberges befindliche Mouraria empfehlen, das Viertel in dem die Mauren nach der Unterwerfung durch die Portugiesen in den folgenden Jahrhunderten leben mussten. Auch heute hat es seinen ganz eigenen Charme, nicht nur, weil sich in den letzten Jahrzehnten viele Inder, Chinesen und Zugewanderte aus afrikanischen Ländern hier angesiedelt haben, auch gerade, weil die Bebauung noch auf die Ursprünge aus dem 15. und 16. Jahrhundert zurück geht. Außerdem kommen viele der berühmtesten Fadistas aus der Mouraria. Davon zeugen hübsche Fotos, Grafities und Texte an den Häuserwänden zwischen den einladenden Restaurants und Bars. Sehr ansprechend ist übrigens auch der frisch renovierte und durchaus enorm gentrifizierte Largo do Intendente. Am Abend könnte vor allem mit älteren Kindern ein Besuch in der Casa Independente lohnen, einer hübschen Bar im ersten Stock und Hinterhof des Gebäudes, in der Ihr zu späterer Stunde oft auch hervorragend tanzen könnt.

Wem vom vielen Auf und Ab schließlich die Puste ausgegangen ist, dem empfehle ich einen Spaziergang durch die Baixa über den ehemaligen Schlossplatz (Praça do Commerço) zum Tejo-Ufer, wo es immer entspannt zugeht. Wandert ein wenig flußabwärts, dann findet Ihr gemütliche Ecken zum Herumsitzen und Kaffee trinken.

Von hier aus lässt sich auch das Chiado Viertel gut erreichen, z.B. mit der hübschen Standseilbahn Elevador da Bica. Das Chiado ist zum Einen eine der schönsten innerstädtischen Shoppingmeilen, zum Anderen gibt es hier hübsche Restaurants, Cafés und einige Theater und Museen. Besonders beeindruckend sind auch die Ruinen des Convento de São Pedro de Alcântara, dass nach dem großen Erdbeben von 1755 nicht wieder aufgebaut wurde.

Zwischen Chiado und Príncipe Real findet Ihr das große schachbrettartig angelegte Bairro Alto, in dem vor allem abends der Bär tanzt. Hier werden vor allem Eure Teenager-Kinder sich wohl fühlen, aber auch dieses Viertel gehört zu den touristisch bestens besuchten Vierteln Lissabons. Obwohl ganz anders als die zuvor beschriebenen Viertel wird es Euch trotzdem gut gefallen.

Zwischen Bairro Alto und Jardim da Estrela befindet sich noch ein stilvolles Hangviertel mit vielen lohnenswerten Bars und Restaurants, São Bento. Hier gibt es jede Menge hübscher und entdeckenswürdiger Restaurants. Uns haben z.B. gut gefallen: Pão de Canela am Praça das Flores, vor dem es auch einen kleinen Spielplatz für die Jüngeren gibt und ein Paar Ecken weiter, die Bio-Pizzaria In Bocca Al Lupo. Beiden servieren übrigens auch vegane Speisen. Gegenüber vom Parlament findet Ihr auch noch einige schöne altmodische Läden, wie sie nur noch Portugal zu bieten hat, besonders empfehlenswert der Glas-Laden Depósito Da Marinha Grande, wo Ihr reduzierte Markenware findet. Der Besuch eines solchen Gläsergeschäfts ist natürlich mit kleineren Kindern ein ganz spezielles Abenteuer. Wir haben uns davon nicht abschrecken lassen und es ist auch nie etwas zerbrochen.

Das letzte Innenstadtviertel, was ich Euch gerne empfehlen möchte, da es zum einen über eine ungewöhnliche Dichte an Kinderbekleidungs- und Spielwarengeschäften verfügt, vor allem für Babys und Kleinkinder, weil es aber auch um den schönen Platz oder Minipark Jardim da Parada angelegt ist und mit seiner niedrigen Bebauung sehr einladend und gemütlich wirkt, heißt Campo de Ourique. Fahrt einfach mit der Tram 28 bis zur Endstation Jardim dos Prazeres und lasst Euch an der hübschen Markthalle vorbei ein wenig durch die auch hier schachbrettartig angelegten Sträßchen treiben. Hier lässt es sich übrigens auch bestens dinieren. Dieses Viertel ist quasi noch ein Geheimtipp, denn die meisten Touristen verirren sich eher selten hierher. Dabei wirkt die Basílica da Estrela schon beim Landeanflug auf Lissabon sehr einladend und ein Spaziergang durch den gleichnamigen Park ist für Familien auch immer eine gute Idee. Viele Male waren wir mit unseren Kindern auf dem netten Spielplatz, auf dem sie auch immer wieder deutschsprachige Kinder getroffen haben. Die beiden Cafés im Park sind übrigens auch unbedingt für eine kleine Stärkung empfehlenswert.

Natürlich dürft Ihr bei Euren Spaziergänge auf keinen Fall Belem aussparen. Es liegt nicht nur allzu idyllisch am Flussufer des Tejo, sondern hat sicher für jeden Geschmack, sowie für groß und klein einiges zu bieten. Vielleicht reiht Ihr Euch in die lange aber unerwartet schnelle Schlange vor der berühmtesten Pasteleria Portugals ein, um im Straßenverkauf 6 Pasteis de Belem zu erwerben, die Ihr dann zum Flussufer mitnehmen könnt und dort gemütlich verspeisen dürft. Vielleicht unternehmt Ihr noch einen kleinen Spaziergang flußabwärts zum berühmten und sehr märchenhaften Torre de Belém, von dessen Terrasse aus Ihr einen vorzüglichen Blick auf den Tejo und den nahen Atlantik genießen könnt. Unbedingt einen Besuch wert ist auch das neue Erdbeben-Experience Center Quake, über das ich bereits ausführlich berichtet habe, das ungewöhnliche Kulturzentrum CCB mit seinen schönen Läden, Cafés, einer vielgelobten italienischen Eisdiele und dem Museum für moderne Kunst Collecao Berardo, durch welches wir mit unseren Kindern schon viele Male geschlendert sind. Auf der begrünten Terasse zum Tejo hin können Eure Kinder herumtollen, während Ihr im Cafe direkt daneben gemütlich chillen könnt. Und bevor Ihr weiter spaziert, verpasst nicht das eindrucksvolle Streetart-Objekt des in Portugal berühmten Künstlers Bordalo II an der nordwestlichen Ecke des CCB. Eure Kinder werden staunen, wie ein Müllhaufen aus dem richtigen Blickwinkel betrachtet zu etwas sehr sehenswertem wird. Das imposante Jeronimos Kloster ist durchaus auch eine Besichtigung wert, wenn Ihr jedoch Gelegenheit habt, noch in der Umgebung Lissabons herum zu reisen, dann würde ich Euch eher dazu raten, es zugunsten einer Besichtigung des einmaligen Convento de Cristo in Tomar oder des sehr charmanten Mosteiro de Alcobaça etwas nördlich von Lissabon links liegen zu lassen.

Gleich neben dem Kloster findet Ihr einen sehr schönen und durchaus verwunschenen botanischen Garten, der Euch augenblicklich aus dem beeindruckenden Touristentrubel, der hier ganzjährig herrscht, rettet. Ans Herz legen möchte ich Euch auch unbedingt die kleine sympathische Adega Belém Urban Winery unserer liebenswerten Freund*innen Catarina und David, die hier in durchaus kinderfreundlicher Atmosphäre ihre hervorragenden, selbstgekelterten Tropfen anbieten. Von hier sind es übrigens nur wenige Minuten bis zum Maat, einer ebenfalls sehr sehens- und begehenswerten Erweiterung des Elektrizitätsmuseums, welches oft Kunstausstellungen für Familien beherbergt.

Burgen, Paläste, Klöster und Museen in und um Lissabon

Der Stadt Lissabon haftet etwas märchenhaftes an, sei es wegen seiner besonderen Lage am früheren Ende der bekannten Welt, sei es wegen seines maroden Charmes oder seiner Architektur. Vor allem die Manuelinik mit ihrer prunkvollen Ornamentik aus Seefahrergeschichten und Fabelwesen verleiht den alten Klöstern und Palästen etwas romantisches, geheimnisvolles und fantastisches. Das winterfeuchte Klima lässt nicht nur tropische Gärten üppig gedeihen, auch überzieht es Häuser, Dächer und Mauern mit einer grünen Patina. Hier lässt es sich herrlich Tagträumen von Märchen, Zauberern, dem Mittelalter und den großen Entdeckungsreisen.

Wir möchten Euch hier ein paar Tipps geben, wo Ihr solchen romantischen Streifzügen am besten nachgehen könnt.

Natürlich steht das über Lissabon thronende Castelo Sao Jorge an erster Stelle. Die alte Burg und das idyllische kleine Viertel, welches sie umgibt sind perfekt für einen Besuch mit Kindern geeignet. Ihr solltet nur früh am morgen oder spät am Abend kommen, um nicht allzu lange anstehen zu müssen. Neben den alten Mauern, dem fantastischen Blick über Stadt und Tejo, könnt Ihr Euch in der Camera Obscura eine hübsche Stadtführung vorführen lassen. Besonders eindrucksvoll sind übrigens auch die vielen im Burgpark frei lebenden Pfauen. Etwas unterhalb der Burg findet Ihr übrigens die Se, die Kathedrale von Lissabon. Diese ist durchaus einen Besuch wert, allerdings wird anscheinend seit einiger Zeit ein recht hoher Eintrittspreis verlangt, was die Freude am Besuch vielleicht etwas schmälert. Vielleicht lohnt sich dann eher ein Besuch im Convento do Carmo, einer gotischen Kirche, die nach der Zerstörung durch das große Erdbeben von 1755 nie mehr aufgebaut wurde und oberhalb der Baixa neben dem Aufzug Elevador de Santa Justa weiß in den Himmel ragt. Nur ein paar Meter weiter befindet sich übrigens die Kaserne, in die sich der letzte Dikatator Portugals Marcello Caetano am 25. April 1974 flüchtete, bevor er schließlich aufgab und von hier aus mit einem Panzer abziehen durfte und nach Madeira und später Brasilien floh.

Wenn Ihr zufällig im April oder September in Lissabon verweilt, könnt Ihr einen außergewöhnlichen Ort unter der Baixa besuchen, die Galerias Romanas, die als Befestigungsstruktur vor 2000 Jahren unter den römischen Gebäuden angelegt wurden. Nur zweimal im Jahr wird hier das Grundwasser abgepumpt und so die Gewölbe für einen spannenden Besuch freigegeben.

Seit ein paar Jahren hat das Lisboa Story Centre seine Tore direkt am Terreiro do Paço geöffnet und lädt vor allem Touristen zu einem spannenden Besuch ein, bei dem Ihr interaktiv viel über die Stadt erfahren könnt. Gerade für Familien ist dieses Museum ausgesprochen empfehlenswert, denn weder Groß noch Klein werden sich hier langweilen. Im Obergeschoss könnt Ihr übrigens bei VR Tours einen beeindruckenden Flug über Lissabon, Cascais und Sintra unternehmen.

Ebenfalls am Tejo, aber etwas abseits gelegen befindet sich das sehr hübsche Museu Nacional do Azulejo. In diesem früheren Kloster Madre de Deus, dass übrigens der berühmten, gleichnamigen Band Madredeus ihren Namen verlieh, da deren Musiker*innen hier zu proben pflegten, könnt Ihr an sehr schönen Fliesenbildern entlang schlendern und im Innenhof in einem wirklich gemütlichen Restaurant ein kleines oder größeres Mahl genießen.

Mit Kindern lohnt sich auch unbedingt ein Besuch in einem anderen ehemaligen Kloster, dem Museu da Marioneta, dem Puppentheater-Museum. Vor allem mit kleinen Kindern ist dieses Museum unbedingt einen gemütlichen Besuch wert.

Der im 18. Jahrhundert erbaute, riesige Wasserspeicher Mae da Agua diente damals als Reservoir für das Wasser, dass das gewaltige Viadukt hierher transportierte. Ein Besuch lohnt sich auch, weil Ihr vom Dach des Gebäudes einen atemberaubenden Blick auf Lissabon genießen könnt. Seit ein paar Jahren werden hier am Nachmittag hübsche immersive Vorstellungen zu verschiedenen Themen und Künstlern gezeigt, die Euren Besuch sicherlich noch interessanter machen dürften.

Wer sich ein wenig für alte Gewänder oder Theaterrequisiten interessiert, dem empfehlen wir eine Fahrt in die Außenbezirke zum Museu Nacional do Traje und dem Museo Nacional do Teatro e da Dança. Wenig besucht und in schönen alten Adelspalästen, bieten sie zudem noch einen Spaziergang im hübschen und etwas verwilderten Parque Botânico do Monteiro-Mor. Das hübsche Café ist eher unbeliebt, trotzdem habe ich dort schon ein paar Mal einen himmlischen Tarte de Maracuja verköstigt.

Direkt am Fluss befindet sich das sehenswerte Museu do Oriente, dass Euch geradezu traumhaft nach Indien, Macao und Japan entführt. Ganz oben im Gebäude findet Ihr übrigens ein schönes Restaurant mit einem famosen Blick auf den Tejo. Wenn Ihr jetzt etwas aktiver werden möchtet, schlendert die paar Schritte zum Fluss hinüber und ihr findet einen großen Platz auf dem sich Eure Kinder mit allerhand Leihfahrzeugen so richtig austoben können. Ihr könnt hier auch ein Familien-Tretmobil leihen und mit diesem gemütlich am Fluss entlang radeln. Wir sind damit schon einmal bis nach Belem gefahren. Ihr müsst lediglich, kurz bevor Ihr unter der riesigen Brücke durchradelt, das Tretmobil 100 m durch eine Fußgängerzone schieben.

In Belem gibt es dann wirklich viele spannende Museen zu erkunden, angefangen beim Quake Experience Center, welches sich mit dem großen Erdbeben befasst, dem architektonisch außergewöhnlichen Maat mit angeschlossenem Elektrizitätsmuseum, dem Museu Nacional dos Coches, in dem Ihr wunderschöne alte Kutschen bewundern könnt, dem Museu de Marinha, wo Ihr Euch über die portugiesische Seefahrt informieren könnt, bis hin zum Museu Coleção Berardo, der größten portugiesischen Sammlung zeitgenössischer und moderner Kunst. Es gibt noch zahlreiche weitere Museen, die vielleicht auch einen Besuch wert sind, aber vor allem ein Besuch des Mosteiro dos Jerónimos sei Euch hier nochmals nahegelegt, denn es gilt als das vollkommenste Werk der Manuelinik und bietet damit reichlich Material für eine fantastische Tagträumerei zwischen alten Gemäuern.

Etwas nördlich von Belem am Fuße des großen Monsanto Parks befindet sich der märchenhafte Palácio Fronteira, der vor allem wegen seines herrlichen Gartens einen Besuch wert ist. Von dort ist es übrigens nur einen Katzensprung zum Parque Recreativo do Alto da Serfina samt Hello Park, wo sich die Kleinen ebenfalls herrlich austoben können.

Zuletzt möchte ich Euch noch ein besonderes Museum für kleine Wissenschaftler*innen ans Herz legen, den Pavilhao do Conhecimento / Ciência Viva, einem Highlight der Weltausstellung von 1998, in dem Eure Kinder vielfältig experimentieren dürfen. Die Parks und Spielplätze der Umgebung, sowie der schöne Uferweg am früheren Expo-Gelände laden zusätzlich zum Verweilen ein und wenn Ihr nicht mehr laufen wollt oder könnt, nehmt die Seilbahn (Telecabine Lisboa) und schwebt gemütlich am Tejo entlang durch die Lüfte.

Mit den Fährbooten zum gegenüberliegenden Tejo-Ufer

Lissabon verdankt seine Schönheit vor allem auch dem riesigen Tejo-Delta, dass sich direkt vor der Innenstadt wie ein Meeresarm öffnet. Wenn Ihr etwas Zeit habt, solltet Ihr dieses Juwel mit den häufigen Fähren erkunden. Neben sehr unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten bietet eine Überfahrt auf die andere Flussseite vor allem auch die schönsten Blicke auf die Metropole.

Die naheliegendste und vielleicht auch abwechslungsreichste Verbindung könnt Ihr vom Cais do Sodré aus beginnen. Ihr fahrt einfach zur gegenüberliegenden Seite nach Cacilhas, wo Ihr den Weg flussabwärts, direkt am Ufer entlang nehmen könnt. Kurz nachdem Ihr das hübsche Restaurant Ponto Final passiert habt, seht Ihr einen Aufzug und eine Treppe die Euch jeweils das Steilufer hinauf zur Altstadt von Almada befördern. Klettert von dort noch etwas weiter hinauf zur Casa da Cerca, einem hübschen Ausstellungsort für moderne Kunst mit einem idyllischen Garten und einem traumhaften Ausblick auf den Tejo und Lissabon. Von hier oben ist es dann nur noch 20 Minuten bis zum Cristo Rei, der berühmten Christus-Statue von Rio de Janeiro nachempfundenen portugiesischen Version aus den 1960er Jahren. Natürlich könnt Ihr auch von hier weit in die Umgebung hinein blicken und sogar den Ozean erspähen. Für den Rückweg könnt Ihr entweder zurück nach Cacilhas laufen und die Fähre nehmen, oder aber Ihr lauft in 8 Minuten bis zur großen Brücke Ponte 25 de Abril und nehmt von dort den Bus 753 zurück in die Innenstadt.

Vom Cais do Sodré könnt Ihr auch die Fähre nach Seixal nehmen. Dieses kleine Städtchen weit hinter Almada wirkt vom Fluss gesehen beinahe so pittoresk wie Venedig. Spaziert am besten zum Praia do Seixal, wo es dann auch ganz hübsche Restaurants mit Aussicht gibt. Von hier seid Ihr dann in 5 Minuten im recht unterhaltsamen Parque Urbano do Seixal, der viele kleine Spielplätze für Eure Kinder bietet und Euch mit spektakulären Weitblicken über das Tejo-Delta verwöhnt. Im Sommer gibt es neuerdings auch wieder den Hüpfburgen- und Wasserpark Splash Seixal, der mit Kindern sicher auch einen Besuch wert ist.

Ein weiterer spannender Fährausflug ergibt sich, wenn Ihr von Belem die Fähre nach Porto Brandão nehmt, wo Ihr aussteigen könnt, um in einem der dort befindlichen Restaurants zu speisen, oder aber, Ihr fahrt noch weiter bis zur Endstation Trafaria. Von hier kann man in einer halben Stunde bis zum Praia da Cova do Vapor wandern, dem ersten Strand südlich der Flussmündung des Tejo, der somit als relativ sauber gelten darf. Hier findet Ihr auch direkt einige hübsche Strandrestaurants, direkt neben einem authentischen Bilderbuch-Fischerdorf. Eine Mole führt weit hinaus, auf der linken Seite brandet der Atlantik an die Felsen, auf der rechten Seite mischt sich der Tejo nach 1000 Kilometern endlich mit dem Ozean und vor Euch fast zum Greifen nahe ragt das Fort von São Lourenço do Bugio samt Leuchtturm unwirklich aus den Wellen. Der Weg von Trafaria hierher führt allerdings zum Teil an weniger hübschen Industriegebieten und sehr ärmlichen Wohngebieten entlang.

Von der Autostadt zur Umwelthauptstadt Europas – Lissabon wird immer grüner

Als ich 2008 zum ersten Mal mit meiner Partnerin nach Lissabon reiste, gab es nur überfüllte Straßen und ein mittelmäßiges Nahverkehrsnetz. Jeden Sonntag drehten 10 Aktivist*innen von Critical Mass mit Fahrrädern ihre Runden um den riesigen Kreisverkehr vom Marques de Pombal und dieser traurige Anblick nahm mir alle Hoffnung, dass Lissabon jemals ein wenig Fahrradfreundlicher werden könnte. Mit meinem Fahrrad war es damals auch nur sehr umständlich möglich, durch die Innenstadt zu fahren, steile Berge, Kopfsteinpflasterstraßen und Autofahrer, für die Fahrräder eine Seltenheit waren, all das schreckte nicht nur mich ab. Doch wider Erwarten wurden plötzlich Fahrradwege gebaut, Leihroller und Leihfahrräder erschienen auf den Bürgersteigen, Leute begannen die Fahrradwege zu nutzen und spätestens mit dem Boom der Elektrofahrräder, und der Food-Transportdienste von Bold bis Uber setzte eine spürbare Verbesserung ein. Inzwischen gibt es überall Fahrradwege. Auch in die Stadtparks und Grünflächen wurde investiert und Lissabon präsentiert inzwischen stolz seinen hübschen grünen Korridor zwischen dem zentralen Stadtpark Eduardo VII und Monsanto, dem Erholungsgebiet am Stadtrand. Neben Outdoor Fitness-Geräten überall in der Stadt wurden auch viele neue Spielplätze angelegt.

Wenn Ihr also bei Eurer Stadtbesichtigung eine Verschnaufpause braucht, überall in der Stadt gibt es schöne Grünflächen, die oft sowohl hübsche kleine Spielplätze zur Verfügung stellen, als auch Kioske, in denen Ihr gemütlich einen Kaffee oder ein Glas Wein genießen könnt, während Eure Kleinen begeistert klettern oder schaukeln. Auch kleinere Mahlzeiten lassen sich hier gut und oft preiswert einnehmen. Ob nun Frühstück, ein leichtes Mittagessen oder eine Zwischenmahlzeit es gibt kaum schönere Orte für eine ruhige Pause in der Großstadt.

Chillen mit Weitblick – die schönsten Aussichtspunkte in Lissabon

Als schönster Aussichtspunkt Lissabons gilt der Miradouro de São Pedro de Alcântara, zwischen Chiado und Príncipe Real. Hier könnt Ihr die Baixa von oben bewundern und die Burg stolz über Alfama und Moraria thronen sehen. Es gibt auch einen Kiosk, der allerdings etwas überteuert ist.

Gegenüber auf der anderen Seite der Baixa, direkt neben der Burg findet Ihr den Miradouro da Graça, der auch einen herrlichen Blick auf Lissabon und Tejo bietet. Hier könnt Ihr am Abend einen hübschen Sonnenuntergang erleben und es gibt auch einen guten Kiosk.

Etwas mehr im Stadtzentrum befindet sich der gemütliche, kleine Jardim do Torel, der ebenfalls einen beeindruckenden Blick auf die Stadt bietet. Hier sitzt oder liegt Ihr unter Bäumen. Es gibt auch einen netten Spielplatz, der allerdings vollkommen schattenlos ist. Und das schöne Café dort ist leider aktuell dauerhaft geschlossen. Hier solltet Ihr Euer Picknick also selbst mitbringen.

Wenn Ihr gerade in der Alfama unterwegs seid, dann bieten sich zwei sehr schöne Aussichtspunkte an. Zum einen der sehr beliebte und wunderschöne Miradouro de Santa Luzia, der aber immer vollkommen überlaufen ist und den etwas versteckter gelegenen und daher ruhigeren Miradouro de Santo Estêvão. Beide verfügen jedoch nicht über einen Kiosk.

Ein letzter sehenswerter Aussichtspunkt befindet sich westlich vom Chiado mit Blick auf den Tejo und die Hafenanlagen, der Miradouro de Santa Catarina. Hier versorgt Euch ein vor allem bei jüngerem Publikum beliebter Kiosk mit Snacks und Getränken.

Botanische Gärten und Museumsparks, ideal für eine grüne Pause

Direkt am schönen Príncipe Real, wo Eure Kinder auf den riesigen, tropischen Bäumen herumklettern können, findet Ihr einen herrlichen botanischen Garten, der sich den Hang hinaufzieht. Hier entkommt Ihr nicht nur der lauten Metropole, sondern gleichzeitig auch direkt dem alten Europa.

Ganz in der Nähe, im Parque Eduardo VII befindet sich das Estufa Fria, ein Gewächshaus, welches in einen alten Steinbruch gebaut wurde und in dem Ihr ebenfalls eine überraschend andere Welt, fernab der sie umgebenden Großstadt vorfindet. Gleich neben dem Eingang befindet sich übrigens auch ein schöner Spielplatz mit mehreren Schaukeln und einer sehr beliebten Slideline. Und in Sichtweite ein hübscher Kiosk.

Wir besuchen auch gerne den wunderschönen Jardim da Fundação Calouste Gulbenkian, der auf erstaunlich kleiner Fläche sehr viel floristische Schönheit zu bieten hat. Mittendrin gibt es auch ein einladendes Selbstbedienungsrestaurant mit Terrasse direkt im Park, perfekt für ein Mittagessen mit den Kleinen, die dann sicherlich des öfteren den vielen Enten hinterher stapfen werden. Besonders empfehlenswert ist der Besuch in Kombination mit einem Museumsbesuch im Museu Calouste Gulbenkian oder im Centro de Arte Moderna Gulbenkian. Inzwischen gibt es zu allem Überfluss dort auch eine hervorragende Eisdiele und Anfang August finden im Freilufttheater großartige Jazz-Konzerte statt.

Ebenfalls mit Jazz-Konzerten werdet Ihr Ende Juli im hübschen Garten des Goethe-Instituts verwöhnt. Dort könnt Ihr ab Mai im Grünen speisen oder einen Kaffee trinken. Ich selbst bin das ganze Jahr über dort, weil es in meiner näheren Umgebung kaum einen schöneren Ort gibt.

Wenig bekannt aber auf eine märchenhafte Weise schön und sogar etwas verwunschen ist der Park Tapada das Necessidades in Alcantara. Hier könnt Ihr durch einen Kakteengarten streifen, hübsche alte Gemäuer bewundern, Enten, Hühnern und Pfauen hinterher schleichen und auf schönen Holzbänken gemütlich picknicken. Am unteren Eingangstor gibt es sogar eine öffentliche Toilette.

Weiter oben auf dieser Seite habe ich auch bereits den ebenfalls verwunschenen Jardim Botânico Tropical von Belem erwähnt. Hier könnt Ihr durch einen abenteuerlichen asiatischen Garten streunen, wunderschöne Gebäude bewundern, einen Blick in den Garten des Präsidentenpalastes erhaschen, oder ganz und gar märchenhafte Ecken entdecken. Auch hier stolzieren das ganze Jahr über mehrere Pfauenfamilien über die weiten Wiesen.

Pfauen finden sich ebenfalls im Jardim Bordallo Pinheiro, dem Garten des Stadtmuseums Lissabon. Dieser mag vor allem für kleinere Kinder spannend sein, denn es gibt neben den bunten Vögeln noch unzählige Porzellan-Tiere zu bewundern, die den Garten bevölkern. Dem berühmte portugiesische Künstler, der diese Vielfalt erschaffen hat, ist ein eigenes Museum gewidmet, dass sich auf der anderen Seite des Campo Grande befindet und durchaus auch einen Besuch wert ist.

Einen weiteren märchenhaften und sehr sehenswerten Garten findet Ihr auch zwischen Benfica und Monsanto, den Jardim do Palácio dos Marqueses de Fronteira, über den ich in diesem Beitrag ausführlich berichtet habe.

Moderne Kunst, klassische, traditionelle und moderne Musik und Stadtkultur in Lissabon

Wie schon weiter oben erwähnt, gibt es einige lohnenswerte Museen für zeitgenössische Kunst. Die im CCB in Belém befindliche Sammlung Berardo ist wohl eine der besten Adressen für kunstbegeisterte Familien.

Ebenfalls in Belém findet Ihr auch das Maat, ein Museum für Kunst, Architektur und Technologie, welches nicht selten spannende zum Teil interaktive Ausstellungen für Familien bietet.

Perfekt für einen schönen Nachmittag zwischen spannenden Ausstellungen und einem Spaziergang im angeschlossenen Park sind auch das Museu Calouste Gulbenkian und das Centro de Arte Moderna Gulbenkian.

Auch im Culturgest  könnt Ihr spannende Ausstellungen bewundern. Hier, wie auch an den beiden zuvor genannten Orten finden übrigens auch oft Aufführungen und Konzerte statt. Wir schauen uns immer wieder gerne Modernen Tanz an, da dafür keine besonderen Sprachkenntnisse erforderlich sind.

Wenn Ihr Euch auch hierfür begeistert, dann möchte ich Euch auch das Teatro Camões ans Herz legen, in diesem durchaus hübschen Neubau im früheren Expo-Areal könnt Ihr die großartige Lissabonner Ballett-Kompanie bewundern.

Im Sommer, genau gesagt im Juli findet im Chiado das sehenswerte Festival ao Largo statt, mit Konzerten und Tanz vor dem Theater São Carlos.

Der Juni ist in Lissabon ein Monat voller Feste und Parties. Vor allem natürlich um den 13.6., wenn Lissabons Stadtheiliger Antonius von Padua mit einem Regionalfeiertag gefeiert wird. Dann sind die Innenstadtbezirke voller sympathischer kleiner Feste, vor allem natürlich die Alfama und die Moraria.

Im Juli lohnt sich oft ein abendlicher Spaziergang durch die Alfama, wo nicht nur aus den Lokalen die kräftigen Stimmen des Fados herausschälender, sondern nicht selten auch Freiluftkonzerte stattfinden.

Wer sich über die kulturellen Angebote in Lissabon informieren will, dem empfehle ich das lokale TimeOut Magazin, was jede Woche neu an den Kiosken verkauft wird, oder die kostenlose Zeitschrift Agenda LX. Beide Dienste könnt Ihr auch online nutzen.

Diese Orte in Lissabon lieben unsere Kinder ganz besonders

Wenn Ihr länger in Lissabon verweilt, oder Euren Kindern einmal etwas ganz anderes, als touristische Aktivitäten bieten wollt, dann rate ich Euch einen der folgenden Orte aufzusuchen. Ihr solltet aber in fast allen Fällen vorher buchen, da viele der Aktivitäten vor allem an Wochenenden oder während der Feiertage schon Tage vorher komplett ausgebucht sind.

Bei unseren Kindern ganz oben steht seit Jahren die in Alfragide befindliche Halle des Login Laser Tags. Dort können Familien oder Freund*innen (ab mindestens 6 Personen) sich etwa 20 Minuten lang gegenseitig mit Laserpistolen abschießen.

Etwas sportlicher geht es in dem ganz in der Nähe befindlichen Jump Yard zu, wo Ihr aus Herzenslust auf unterschiedlichsten Trampolinen hüpfen, oder an Kletterwänden hinauf steigen könnt. Ein kleine Schwebetour unter der Hallendecke begeistert schließlich auch das letzte Kind. Wir hatten dort tatsächlich schon oft einen schönen Nachmittag, auch gerade dann, wenn es im Winter mal wieder tagelang geregnet hat. Allerdings ist die enorme Springerei für ältere Rücken nicht immer ganz unproblematisch, wie ich an meinem eigenen bereits feststellen durfte.

Seit kurzem interessieren sich unsere Töchter auch ganz ausgesprochen für die Escape Rooms in Lissabon. Es gibt davon mindestens ein Dutzend im Innenstadtgebiet. Viele von diesen bieten auch ausdrücklich Programme für Kinder und auch auf Englisch an, daher kommen Sie vielleicht auch für Euch als Familie in Frage. Konkrete Hinweise zu den besten Escape Rooms Lissabons für Familien findet Ihr unter diesem Absatz.

Seit ein paar Jahren gibt es den Themenpark Kidzania im Einkaufszentrum UBBO am Stadtrand von Lissabon. Hier können Eure Kinder verschiedene Berufe ausprobieren. Unsere Kinder schwärmten sehr von diesem Themenpark, allerdings scheint sich seit einiger Zeit das Preis-Leistungsverhältnis ungünstig verschoben zu haben. Die Berufe werden jetzt in Schichten geöffnet und die Kinder müssen oft lange anstehen, bevor sie eine Aktivität unternehmen können. Daher solltet Ihr unbedingt vermeiden am Wochenende hierher zu kommen.

Für jüngere Kinder eignet sich bei schönem Wetter der Hello Park für einen entspannten Besuch. Dieser befindet sich an einem der beiden großen Spielplätze in Monsanto und erlaubt den Kleinen nach Herzenslust zu klettern und zu hüfen, oder Tretauto zu fahren. Die Eltern können sich in das nette, angeschlossene Café setzen und ihnen entspannt dabei zusehen.

Ähnlich entspannt geht es auf dem Fun Track am Tejo-Ufer direkt hinter dem Museo Oriente zu. Dort könnt Ihr Euren Kindern Tretautos, Rollerblades, Fahrräder, Skateboards, Skid Buggys und allerhand andere fahrbare Untersätze ausleihen und während Ihr auch hier in einem Café zuschauen könnt, fahren die Kinder quer über den großen und sicheren Platz. Wir haben dort auch einmal ein Family Kart-Fahrrad für 4 Personen ausgeliehen und sind damit gemütlich nach Belem gefahren.

Praktische Hinweise

Login Laser Tags
Jump Yard
Kidzania
Hello Park
Fun Track

Lissabons beste Escape Rooms für Familien:
Puzzle Room
Game Over

Shopping in Lissabon bei Tag oder Nacht und mit der ganzen Familie

Es gibt ein paar durchaus sehenswerte Einkaufszentren in Lissabon, die oft bis Mitternacht geöffnet sind. Für einen verregneten Wintertag könnten diese durchaus auch mal einen Ausflug wert sein. Das größte Einkaufszentrum Lissabons ist das Colombo Centro Commercial, dass Ihr gut mit der blauen Metrolinie erreichen könnt. Hier findet Ihr neben den üblichen Modemarken auch ein paar Indoor-Spielgeräte und eine Etage mit allen möglichen Fastfood-Restaurants, übrigens inzwischen auch mit vielen veganen Optionen.

Sehr hübsch gestaltet ist auch das Centro Commercial Vasco da Gama. Hier lohnt es sich vor allem auch die Aufzüge zu benutzen, mit denen Ihr wie in einem U-Boot in den Ozean hinabtauchen könnt. Und auch hier findet Ihr neben den üblichen Markenläden auch zahlreiche Fastfood-Restaurants.

Seid Ihr auf der Suche nach hübschen und hochwertigen portugiesischen Mitbringseln? Dann rate ich Euch unbedingt eine der drei Filialen A Vida Portuguesa zu besuchen. Die Journalistin Catarina Portas begann vor fast 20 Jahren damit, traditionelle portugiesische Markenprodukte im ganzen Land aufzustöbern und in ihren hübschen Geschäften in Lissabon zu verkaufen. Von Lebensmitteln bis zu Porzellan, Büchern, Musik und Fliesen, findet Ihr ganz bestimmt ein hübsches Mitbringsel für Daheim oder ein besonderes Geschenk.

Wer es gerne urban mag, dem empfehlen wir einen Besuch in der LX Factory. Dort findet Ihr neben schönen Restaurants auch viele Läden, die vor allem Design-Mode verkaufen, aber auch eine der schönsten Buchhandlungen der Stadt. Am Wochenende ist hier allerdings der Bär los.

Nur für diejenigen von Euch, die es nicht längst gehört oder gelesen haben: Es lohnt sich auch unbedingt ein Besuch auf dem berühmten Flohmarkt Feira da Ladra, rund um die Markthalle Santa Clara in der Alfama. Hier geht es durchaus immer noch authentisch zu und am Dienstag und Samstag könnt Ihr in alten Büchern und Krimskrams-Kisten herumstöbern. Wenn Ihr dann müde seid vom Handeln, könnt Ihr Euch im Jardim Botto Machado oberhalb des Flohmarktes wunderbar entspannen. Der Kiosk hier ist zwar nicht sehr preiswert, offeriert aber leckere Snacks und eignet sich auch gut für eine Zwischenmahlzeit. In Sichtweise gibt es auch hier einen kleinen Spielplatz vor allem für jüngere Kinder.

Schwimmen, surfen, planschen, Sonnenbaden – auf zu Lissabons Stadt-Stränden

Auch wenn der Tejo, wenn er an Lissabon vorbei strömt, so breit ist, dass Ihr bestimmt denkt, es handelt sich bereits um den Ozean, so sind die Stadtstrände im Stadtzentrum keinesfalls zu empfehlen. Der gewaltige Strom hat bereits Hunderte Kilometer durch Spanien und Portugal hinter sich und ist daher leider viel zu dreckig für ein erfrischendes Bad. Aber die maritimen Stadtstrände sind nicht wirklich weit entfernt.

Sicherlich am beliebtesten ist der kilometerlange Strand an der Costa de Caparica. Hier kommt Ihr auch mit dem öffentlichen Nahverkehr noch gut und recht schnell hin. Und der Strand ist herrlich, je weiter südlich Ihr fahrt, je unbebauter. Zahlreiche hübsche, leicht überteuerte Restaurants warten in den Dühnen auf Euren Besuch. Es gibt übrigens auch mehrere gute Surfschulen und gerade an diesem Strand können Anfänger relativ gefahrlos surfen lernen.

Ihr könnt aber auch mit dem Zug an der hübschen Küste in Richtung Cascais entlang fahren und hier bei einem der zahlreichen Strände aussteigen. Ab Carcavelos sind diese auch durchaus sauber genug für eine Abkühlung. Ihr könnt auch bis Cascais fahren und am dortigen kleinen Stadtstrand ein paar Stunden verbringen, oder Ihr mietet Euch hier ein Fahrrad und fahrt bis zum Praia do Guincho, was etwa 45 Minuten dauert. Die Küste ist hier ausgesprochen hübsch, aber sehr felsig. Neben dem Strand selbst gibt es einen tollen Holzstegweg über die Duna da Cresmina, der auch zu einem sehr gemütlichen Cafe führt. Der Strand Praia do Guincho ist sehr breit und besteht aus herrlich goldgelbem Sand. Allerdings sind die Wellen und Strömungen hier oft gefährlich stark und daher solltet Ihr gut auf Eure Kinder aufpassen und besser nicht hinaus schwimmen.

Wer es noch wilder mag, dem empfehle ich den noch etwas weiter westlich gelegenen Praia da Ursa, den man auch vom Cabo da Roca gut erreichen kann.

Einfacher zugänglich und ab Sintra mit einer hübschen Tram erreichbar, könnte auch der Praia das Maçãs eine schöne Alternative zu den näheren Stränden sein. Oder, wenn Ihr über einen Leihwagen verfügt, probiert einmal den etwas südlicher gelegenen Praia Grande aus. Hier gibt es in der südlichen Felswand direkt neben der Treppe einige imposante Dinosaurierfußabdrücke zu bewundern.

Ebenfalls mit Mietwagen lohnen sich auch die paradiesischen Strände Praia do Creiro und Praia da Comporta weit im Süden von Lissabon.

Raus aus der Metropole – die schönsten Ausflüge in die Umgebung Lissabons

Sintra ist das Potsdam Lissabons. Hier reihen sich Paläste an Gehöfte, die allesamt der Romantik entsprungen zu sein scheinen. Die Serra da Sintra werdet Ihr schon kurz nach den Stadtgrenzen Lissabons vor Euch erblicken. Ganz oben thronen pittoresk Castelo dos Mouros und Palácio da Pena und sind natürlich unbedingt einen Besuch wert. Ein herrlicher Wald umgibt die beiden Burgen und lädt zum Durchstreifen ein. Ihr findet hier auch das höchst abgeschiedene, einzigartige Felsenkloster Convento dos Capuchos, den imposanten Palácio de Monserrate mit seinem herrlichen Garten und das Sanctuario da Peninha, von wo aus Ihr einen atemberaubenden Blick über die Küste bis hin zum Cabo da Roca genießen könnt, das Ihr dann natürlich auch noch besuchen müsst. Für eine schöne Wanderung mit Picknick eignet sich auch die Quinta do Pisao ganz in der Nähe. Aber auch Sintra selbst ist sehr idyllisch und durchaus einen Besuch wert, den Ihr aber möglichst nicht am Wochenende unternehmen solltet. Hier gibt es den schönen Palácio Nacional de Sintra zu bestaunen, ein paar Hundert Meter weiter die Quinta da Regaleira mit ihren geheimnisvollen Höhlen und unterirdischen Türmen, die Ihr mit Kindern auf keinen Fall verpassen solltet. Wer sich für Flugzeuge interessiert, dem lege ich das schöne und wenig besuchte Museu do Ar ans Herz.

Vielleicht habt Ihr noch Zeit in Cascais anzuhalten und wenn Ihr hier Lust auf ein Museum bekommt, dann besucht die Casa das Histórias Paula Rego, in der Ihr übrigens auch sehr entspannt im Grünen speisen könnt. Wenn Ihr es danach nicht eilig habt nach Lissabon zurück zu kommen, fahrt entspannt über die Küstenstraße zurück, die viele schöne Ausblicke auf den Ozean bietet.

Nur eine halbe Stunde nördlich von Lissabon wartet Mafra auf Euren Besuch. Umgeben von zahlreichen alten Vulkankegeln könnt Ihr hier den größten Klosterpalast Portugals bestaunen, den gewaltigen Palácio Nacional de Mafra. Vor allem die schöne Bibliothek ist einen Besuch wert. Etwas nördlich befindet sich die Tapada Nacional de Mafra, in der die Adeligen früher ohne besondere Schießfähigkeiten Tiere jagen konnten. Der Park ist auch heute noch voller Wildtiere, die leider auch heute noch hin und wieder zur Jagd freigegeben werden. Mit Euren Kindern könnt Ihr hier gemütlich wandern oder mit einer lauten Bahn durch den Park tuckern.

Nur ein paar Kilometer entfernt von Mafra befindet sich das sehr originalgetreu renovierte Dörfchen Aldeia Mata Pequena, wo Ihr ein paar sehr schöne Tage im 19. Jahrhundert verbringen könnt. Von hier aus lassen sich idyllische Wanderungen in das Lizandro-Tal unternehmen, zu einem hübschen Wasserfall und auf einen erloschenen Vulkan. In Sobreiro, einem anderen Dorf in der Nähe, könnt Ihr mit kleineren Kindern auch auf eine unterhaltsame Entdeckungsreise gehen. José Franco hat hier in jahrelanger Handarbeit das Dorf Aldeia Típica erbaut, eine Art Museum, Miniaturpark, mit Keramikgeschäft und Restaurants.

Fahrt noch etwas weiter nach Norden und besucht den schönen Dinopark von Lourinhã oder den riesigen Bacalhôa Buddha Eden Park, den größten asiatischen Garten Europas. Von hier ist es auch nicht mehr weit zu den windumtosten Berlenga-Inseln vor Peniche, oder in das zauberhafte, befestigte Städtchen Óbidos, oder zu dem herrlichen Kloster von Alcobaça. Direkt in den Serras de Aire e Candeeiros könnt Ihr verschiedene Höhlen, oder den Canyon und Flussstrand Olho d’Água de Alcobertas besuchen oder in einem stillgelegten Steinbruch riesige Dinosaurierspuren bewundern. Von hier ist es dann auch nicht mehr weit zu dem beeindruckenden Templer-Kloster Convento de Cristo in Tomar, zweifellos das beeindruckendste Kloster ganz Portugals. Auch das auf einer Tejo-Insel befindliche Castelo de Almourol ist übrigens noch als Tagesausflug von Lissabon machbar und sehr lohnenswert.

Wer gerne See- und Zugvögel beobachtet, speziell Flamingos, der sollte die vielen Vogelbeobachtungsgebiete rund um Lissabon erforschen. Gemütlich geht es zum Beispiel in der Lagoa Pequena de Albufeira zu. Etwas näher und mitten im Tejo hat vor kurzem das EVOA aufgemacht, wo Ihr unbedingt eine geführte Tour buchen solltet. Oder verbunden mit einem gemütlichen Spaziergang am Tejo-Strand und durch die weiterhin für den Salzabbau genutzte Saline von Samouco bei Alcochete, wo Ihr am wahrscheinlichsten Flamingos beobachten könnt.

Auch als Tagesausflug machbar ist eine Fahrt nach Évora und zu den riesigen Steinkreisen Cromeleque de Vale Maria do Meio.

Einen letzten Tipp haben wir noch für Familien mit größeren und wandererfahrenen Kindern. Ihr könnt von Lissabon (Sete Rios) morgens mit einem Bus z.B. nach Odeceixe fahren und dann eine herrliche Tageswanderung auf den alten Fischerpfaden immer an der Küste entlang bis nach Zambujeira do Mar unternehmen und von dort einen Bus zurück nach Lissabon nehmen. Wir haben das schon mehrmals gemacht, allerdings mit einer zusätzlichen Übernachtung nach der Wanderung, damit der Ausflug nicht zu stressig und anstrengend wird.

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6 Comment

Angela 1. Dezember 2023 - 9:43

Wow! Das ist ja eine riesige Fülle an tollen Tipps! Ich habe beim Lesen schon ein Programm für eine ganze Woche in Lissabon im Kopf zusammengestellt! Die Parks klingen total schön, das Viertel Mouraria, der Wasserspeicher … Wird höchste Zeit, dass ich eine Städtereise nach Lissabon mit Kind endlich mal angehe.

Danke für die vielen Tipps!

Liebe Grüße, Angela

Jens 4. Dezember 2023 - 14:45

Liebe Angela,
Lissabon ist übrigens auch ein sehr schönes Reiseziel im Winter. Zwar regnet es dann schon hin und wieder, aber doch würdet Ihr auch so herrliche Sonnentage genießen können, dass die kalte Jahreszeit einmal weniger endlos wirkt. Wir fahren auch oft im Winter an den Strand und genießen die zarte Wärme und die gemütliche Entspanntheit am Strand.
Herzliche Grüße,
Jens

Mike 13. November 2023 - 19:15

Hi Jens

Ja Lissabon ist mit Kindern wahrlich ein Traum. Gut zu machen. War auch unserer Erfahrung. Und von der Fahrt mit der Tram 28 schwärmt unsere Tochter heute noch. Am beeindruckendsten für unsere Tochter war allerdings der Besuch im Café A Brasileira. Nicht weil es da so leckeren Kaffee gab, sondern vielmehr, weil ihr der Kellner die Taschen voll mit Schokolade stopfte. Und zwar alle!

Mike

Jens 14. November 2023 - 3:42

Hallo Mike,

ja, da hast Du natürlich recht. Gegen solche Argumente kommen die Aktivitäten hier auf dieser Seite nur schwer an. Unsere Kinder haben sich mit Costa Rica, wo wir gerade für ein paar Monate wohnen, erst so richtig angefreundet, als sie am Halloween-Abend so unglaubliche Mengen an Süßigkeiten einsammeln konnten, dass diese noch mindestens bis zum Jahresende reichen werden. Natur, Tiere, Abenteuer fallen da quasi gar nicht ins Gewicht.

Ich werde wohl die Brasileira in meine Liste aufnehmen müssen. 😉 Danke für den Hinweis!

Jens

Ina 13. November 2023 - 15:34

Ich habe mir den Artikel direkt abgespeichert! Lissabon mit Kindern steht für kommendes Jahr auf unserer Liste! Danke für die vielen Tipps 😊

Jens 13. November 2023 - 15:48

Melde Dich gerne kurz vorher nochmal, dann hab ich vielleicht noch ein paar brandneue Ideen oder aktuelle Kulturtipps für Eure Zeit in Lissabon.

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