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Vor einer gigantischen Felswand in kleinen Wasserbecken planschen, im goldgelben Sand Burgen bauen und zum Sonnenuntergang auf einer Restaurantterrasse dinieren

Wir sind oft in Lagos und wenn wir dort sind, ob Sommer oder Winter, unser Lieblingsstrand ist der schöne Praia de Porto de Mós, zwischen Lagos und Praia da Luz. Zumeist am späten Nachmittag fahren wir innerhalb von 10 Minuten mit dem Auto aus dem Stadtzentrum zu diesem hübschen Strand vor einer wirklich imponierenden Steilküste. 

Aber warum gerade dieser Strand? Dafür gibt es viele Gründe. Der überzeugendste für uns ist seine besondere Ausrichtung nach Süden. Lagos ist eine windumwehte Stadt der Westalgarve und vor allem am Nachmittag und frühen Abend nimmt der frische Wind gerne dem Strandaufenthalt die Gemütlichkeit und Sonnenwärme. Da der Wind oft vom Norden kommt, sind die meisten Strände, vor allem aber der große Meia Praia dann sehr ungemütlich. Der Praia de Porto de Mós hingegen ist vom Norden durch große Hügel und Steilküste relativ gut geschützt und an solchen Tagen oft die beste Wahl.

Da er sich relativ weit vom Stadtzentrum entfernt befindet, ist er im Allgemeinen auch weniger voll, was jedoch zusätzlich von den Gezeiten abhängt, denn bei Ebbe ist er wirklich sehr breit und lang, bei Flut wird es im Sommer dann schon eher mal eng. Die beste Zeit ist übrigens, wenn die Ebbe einsetzt und Ihr zum Einen den neu gewonnenen Strandabschnitt einnehmen könnt, zum Anderen bilden sich dann auch gerne mal hübsche Wasserbecken, die von der Sonne schnell aufgewärmt zu optimalen Pools für Eure Kinder werden. Vor allem im Westteil des Strandes finden sich auch nach Stunden noch derartige Wasserbecken.

Die Klippen selbst sind natürlich wie so oft in Portugal höchst gefährlich und Ihr solltet Ihnen nicht zu nahe kommen. Wir haben über die letzten Jahre so einige Felsabbrüche gesehen. Den kühlenden Schatten solltet Ihr also im Sommer besser nicht an den Felswänden suchen, sondern unter einem mitgebrachten Sonnenschirm.

Der Praia de Porto de Mós hat bei südwestlichem Wind durchaus eine erhebliche Brandung, weshalb Ihr an solchen Tagen besser auf Eure Kinder achten solltet. Aber da der goldgelbe Sand hier wunderbar fein ist, können die Kleinen problemlos stundenlang mit dem Bauen von Sandburgen oder kleinen Pools beschäftigt werden. Oder Ihr macht einen ausgedehnten Strandspaziergang und sammelt Muscheln. Der Strand ist übrigens angenehm flach und damit auch recht ideal für kleine Erstschwimmer. 

Im Sommer könnt Ihr Sonnenliegen, Kajaks und Tretboote mieten. Letztere verfügen über eine kleine Rutsche, die größeren Kindern sicher viel Freude bereiten dürfte. Es gibt auch zwei ganz nette Restaurants, die allerdings zu den Mahlzeiten meist ausgebucht sind. Wenn Ihr also ein Mittag- oder Abendessen dort plant, solltet Ihr schon bei der Ankunft am Strand reservieren.

Wenn Ihr am Nachmittag kommt, solltet Ihr Euch einen Platz im mittleren Bereich suchen, denn die westlichen Strandabschnitte werden deutlich früher durch die hohe Steilküste in Schatten gehüllt.

Hinter dem Strand befindet sich ein großer unebener Parkplatz und dahinter wurden in den letzten Jahren zahlreiche Feriensiedlungen erbaut.

Sehr hübsch ist eine Wanderung vom Stadtzentrum aus an den Stränden der Steilküste und der Ponta da Piedade entlang bis zum Praia de Porto de Mós, die etwa 2 Stunden dauert. Für die Rückfahrt könnt Ihr den Bus nehmen, oder ein Taxi (ca. 6 Euro).

Parkplatz
37.08637946806907, -8.688900521667117

Restaurants
Beide Restaurants verfügen über eine hübsche Terrasse und sind im Sommer oft ausgebucht. Im Gegensatz zu den Fisch- und Fleischgerichten gibt es leider nur wenige vegetarische Optionen, die auch nur von mäßiger Qualität sind.

O António 
facebook.com/rest.oantonio/

Campimar
facebook.com/campimar/

Gezeitentabelle für die Umgebung vom Praia de Porto de Mós:
de.windfinder.com/tide/praia_do_porto_de_mos

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